| Lebensberatung
für September 2011
Was steht eigentlich auf dem Handzettel der Pfarrer-Initiative? wirklich drauf? Ehe wir uns zerstreiten, empfiehlt sich sachliche Aufklärung ... Der
Text beginnt mit der Explosion einer Bombe der besonderen
Art. 300 Pfarrer erlassen einen Aufruf zum Ungehorsam ! Was
muß man da alles lesen? Gott bewahre uns vor
dieser Art von Ungehorsam ! kommentierte das der
Prediger bei den Jesuiten in Wien. (Jesuiten haben seit
eh und je für den Gehorsam gekämpft, unter dem sie
selber vorbildlich gelitten hatten.) Was
denn? Möchte man fragen? Das da! muß
man antworten. Denn ohne Wenn und Aber wird in 8 Punkten
das Vorhaben exakt geschildert: 1.
Eine Fürbitte um Kirchenreform bei jedem
Gottesdienst 2.
Kommunionspendung an alle Ausgeschlossenen
wie wiederverheiratete/Geschiedene etc
. 3.
Pro Priester nur 1 Sonntags- Gottesdienst Dafür
aber stresslos, ruhig. Keine liturgischen Gastspielreisen
mit Blaulicht von Ort zu Ort. etc
4.
sind Dinge, die nicht so wichtig sind. 5.
Wer immer predigen kann, soll das tun dürfen. (Mann/Frau
etc) Hauptsache die Predigt ist gut, theologisch auf der
Höhe des Konzils
6.
Ende der Pfarrzusammenlegungen. Jede Gottesdienstgemeinde
hat nur 1 Vorsteher/in. Gleich ob alleinstehend oder
verheiratet 7.
Wir werben für Frauen auch als Priesterinnen, für
Priester ohne Amt wiederum mit einem Amt,
..Denn wir
brauchen viele Seelsorger und Seelsorgerinnen. 8.
Auf jeden Fall soll der alte Grundsatz gelten:
Das höchste Gebot ist das Heil der Seelen.
Ansonsten gilt das grosse, allgemeine Liebesgebot und die
Kraft der menschlichen Vernunft. Überdies: Wir
haben derart viele theologisch-pädagogisch ausgebildete
Christen und Christinnen in unserer Gemeinde -
binnen kurzem wären wir durch den Engpass durch. Und die
Ökumene leben wir einfach darüber reden wir
nicht mehr. Über Sexualibus etc ebenso. Wer
viel fragt, geht weit irr! (Alte Bauernweisheit) Und
noch etwas gilt es zu bedenken: Der Dominikanerpater, der
unsere Jugendgruppe leitete sagte immer wieder: Ein
Kirchengesetz, das beim Gebrauch das Gegenteil dessen
bewirkt, als das, was es bewirken sollte, ist
sowieso aus sich heraus ungültig. Als
er das sagte, hielten wir es für eine Marotte
seinerseits. Es
war ihm aber sehr Ernst damit. Man schrieb 1960 und man
hatte noch die Hoffnung auf ein allgemeines Konzil. |
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