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Bücher folgen einer inneren Logik: "PLURIFORMES CHRISTENTUM" (leider vergriffen) fragt nach dem Verhältnis von Einheit und Vielheit in der Kirche. Es ist zu früh erschienen und wäre erst jetzt wirklich aktuell. "ÖSTERREICHISCH - KATHOLISCH" ist die reflektierte Beschreibung des Weges einer Studentengemeinde heraus aus der konservativen Struktur hinein in ein freieres Leben der Selbstfindung . Es scheint mir ein typischer Vorgang für gegenwärtige Menschen zu sein. "KRANK DURCH DIE KIRCHE" zeigt, was sich anhand von 15 typischen Kirchensymptomberichten therapeutisch tun lässt, verweist aber auch auf die spirituellen Möglichkeiten, die in der Kirche selbst ruhen. Die "KOSTBARE ENTDECKUNG" sind Briefe, die ich als Ausbildner an Kollegen geschrieben habe, sehr einfach und verständlich, die erstaulicherweise mehr von Klienten gelesen werden, als von den Adressaten.Sie fragen nach dem Wesen der Gestalttherapie und der therapeutischen Berufsausübung. "HEILIGER SPAGAT" ist der Versuch, sprachlich wie inhaltlich anhand des Kirchenvolksbegehrens einen klassischen Paradigmawechsel einer Grossorganisation zu beschreiben. Die Protagonisten schienen mir die Priester, die wegen ihrer Heirat ihr kirchliches Amt verkoren haben. 11 authentische Briefe von ihnen schildern die Umstände und Folgen des Überstieges vom alten zum gegenwärtigen Weltbild. Allen Christen, die sich kirchlich gebunden fühlen, steht dieses Problem bevor. Das Buch ist als eine Art von "Katechismus" für die Kirchenvolksbewegung gedacht, auch eine Problemverdeutlichung für Therapeuten, die der Kirche fremd gegenüberstehen. Die "ZUSAMMENROTTUNGEN" schliesslich sind der Versuch, aus verschiedenen Perspektiven heraus das Terror-Weltproblem zu begreifen. Dabei zeigt sich, dass ein Weltbildüberstieg unumgänglich ist, dass die Missbräuche von Napola-Pädagogik und Ordnungsversuche der Ordenregeln problematisch sind, dass die Therapie selber der Gruppendämonie erliegt und dass es zuallererst darum geht, das zuzugeben, dass wir aber in der europäisch- christlichen Tradition Hinweise finden (Ende des Sündenbockes, der Opfer) und dass die Psychotherapie eine Einübung in einen Lebensstil der eigenen Verantwortung ermöglicht. Es ist mein umstrittenstes, aber wie ich glaube bestes Buch. "DAS
ENDE VOM LIED?" ist mein persönlichstes Buch
bisher, ein Versuch, am Beispiel des eigenen Lebenslaufes
die Bedeutung von jedermanns und jederfraus Lebenslauf
für die Allgemeinheit darzustellen. Es versucht die
Botschaft, die ein Lebenslauf enthält, auszusprechen,
der Vergangenheit und den darin mitlebenden Menschen die
Ehre und das Andenken zu geben, das ihnen gebührt. Die
spirituelle Frage nach der dämonischen Nazireligion,
nach deren schwieriger Überwindung im katholischen
Christentum und nach der Psychotherapie (als
gegenwärtiger Form des Exorzismus) führt zu einer
Ortlosigkeit der persönlichen Existenz derjenigen, die
versucht haben, mit dem 2. Vatikanischen Konzil Gott zu
suchen und "im Sprung gehemmt" worden sind (wie
Bischof Krätzl sagte). "EXORZISMUS
WAR GESTERN"
versucht die Ergebnisse der Psychotherapie anhand von
wenigen ausgewählten Beispielen entsprechend dem
Archaischen Weltbild zu lesen, was die Beschreibung als
"dämonischen Wirklichkeit" nahelegt -
um sie sodann entsprechend dem Aufgeklärten
Weltbild zeitgemäss zu lesen. Dabei wird ein Prozess der
Entdämonisierung sichtbar. Wo Dämonen herrschten, ist
zunehmend eine entdämonisierte therapeutische
Realität anzutreffen. Dieser Prozess kann freilich
erneut gestört oder abgelehnt werden, was die angegebene
Befreiung zunichte macht. Aber er kann ebenso gut
gelingen, was einen ungemein positiven Aspekt erhoffen
läßt. Zuletzt wird der Frage nachgegangen, ob die
Psychotherapie (im weitesten Sinne natürlich) nicht
ihren Höhepunkt bereits überschritten hat und wir vor
einen neuen Gestalt des Hilfreichen und Heilenden in der
Gesellschaft stehen. ("Siehe ich mache alles
neu..." aus der Apokalypse?) |
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